Der Corona-Test

Wer wird getestet?

Nicht alle Menschen in Deutschland werden bisher auf CoV-2 getestet.

Derzeit werden diejenigen getestet, die typische, grippeähnliche Symptome zeigen, in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatten, oder aus einem Risikogebiet nach Deutschland eingereist sind. Inzwischen werden auch bestimmte Risikogruppen, wie z.B. Lehrer und Lehrerinnen, auf freiwilliger Basis regelmäßig getestet.

Wer testet und wo passiert das?

Grundsätzlich können sich Menschen an unterschiedlichen Orten testen lassen. Dazu zählen Hausarztpraxen, Kliniken und speziell eingerichtete Testzentren. Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall sollte man sich vorerst telefonisch melden und nicht einfach eine Arztpraxis oder Klinik aufsuchen. Verdachtsfälle sollten sich daher telefonisch entweder an den Hausarzt oder an eine der offiziellen Hotlines wenden. In Deutschland ist das die 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

CoV-2 Test: So ist der Ablauf

Bin ich mit dem Corona Virus infiziert? Diese Frage kann nur ein Corona-Test beantworten. Dafür nimmt der behandelnde Arzt eine Probe aus den Atemwegen – entweder einen Abstrich oder ausgehusteten Schleim. Für den Abstrich führt der behandelnde Arzt ein Wattestäbchen in den Mund- Nasen- oder Rachenraum. Da der Arzt das Wattestäbchen relativ tief in den Rachen stecken muss, kann das kurz unangenehm sein.

Wie lange dauert ein Corona-Test?

Der reine Labornachweis dauert zwischen vier und fünf Stunden. Der gesamte Prozess dauert zwischen 24 und 48 Stunden.

Wie zuverlässig ist der Corona Test?

Kein Test ist fehlerfrei. Zu falschen negativen Ergebnissen kann es z.B. kommen, wenn der Test nicht korrekt durchgeführt wurde. Die Fehlerquote bei den Tests ist jedoch sehr gering.

Abstriche, die in China durchgefühlt wurden, haben vermutlich zu Beginn des Ausbruchs zu negativen Ergebnissen geführt, obwohl die Personen erkrankt waren. Die Proben sollen daher immer aus dem Rachen oder aus der Nasenhöhle entnommen werden – und es muss genug Material gesammelt werden. Eine kurze Berührung mit dem Wattestäbchen reicht dafür nicht aus.         

 

Sebastian Hardtke